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Diese suesse Katze wurde in Panormos im Albatros – Hotel adoptiert. Was ein fuer ein Wunder ein bischen Tierliebe schaffen kann
ich wollte mich doch mal – wie versprochen – bei Ihnen melden.
Vor 6 Wochen ist unser Urlaub im Albatros Hotel zu Ende gegangen und wir hatten – mit Ihrer sehr lieben Hilfe – die kleine rote Katze mit nach Deutschland genommen. Sie (wir haben sie MIA getauft) hat die 10-stündige Heimreise gut überstanden. Mittlerweile ist sie auch kastriert und es geht ihr richtig gut. Sie fühlt sich bei uns pudelwohl und ist sehr verspielt. Leider akzeptieren unsere anderen (recht alten) Katzen sie noch nicht so richtig, aber das wird schon noch kommen. Deshalb fehlen ihr im Moment noch Spielpartner und sie fordert viele Stunden täglich von mir, dass ich diesen Job übernehme. Ganz schön anstrengend manchmal, so ein kleiner Wirbelwind. Aber sie macht uns trotzdem so viel Freude, besonders auch damit, dass sie wohl verdammt glücklich ist, bei uns zu sein. Sie hat auch schon ihr 1. Erlebnis mit Schnee gehabt und fand ihn klasse.
Ich muss immer noch an die zurückgebliebenen Kater(chen) denken, was mich sehr
traurig stimmt. Aber wenigstens ist eine von den vielen jetzt glücklich, gut genährt und zufrieden.
Anbei sende ich Ihnen ein paar Fotos von ihr und möchte mich nochmals ganz herzlich für Ihre Hilfe bedanken (auch im Namen von der roten Mia).
Ganz liebe Grüsse nach Mykonos aus dem kalten, verschneiten Norddeutschland.
Angela Drews
P.S. Eine Spende wird von uns in der Weihnachtszeit auf das Konto Alpha Bank Mykonos überwiesen,20damit sie noch vielen Tieren helfen”
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FRANKIE wurde laut Augenzeugen von Zigeunern aus dem Auto geworfen bevor sie in Tourlos auf die Fδhre fuhren. Nur noch aus Haut und Knochen bestehend, vegetierte er am neuen Hafen herum – wer wόrde schon so einen schwindsόchtigen Hund fόttern oder gar berόhren wollen. Nachdem uns von seiner Existenz und seiner elenden Kondition bekannt wurde, fuhr ich nach Tourlos um ihn aufzulesen und dem Elend ein Ende zu machen !!! Als ich ihn endlich fand, konnte er kaum mehr laufen, also trug ich ihn zum Fahrzeug und fuhr sofort zum Tierarzt Konstantinos Keramidas.
Der Tierarzt stellte die Diagnose „Unterernδhrung“ und begann eine dementsprechende Therapie. Frankie lebte von da an beim Tierarzt in einer Metallbox. Zweimal am Tage fuhr ich zu ihm, um seine Box zu sδubern und mit ihm spazieren zu gehen und ihm ein bisschen Freude am Leben zu geben. Trotz seines beδngstigenden aeusserlichen Zustandes, fand er bei den ihm begegnenden Menschen beim Tierarzt viel Liebe und Zuneigung und jeden Tag wurde er etwas krδftiger und schon fast glόcklicher. Als nach einer Woche endlich der erste Bluttest vorhanden war, war die Nachricht bitter: Positiv Ehrlichia canis. Da die Infektion bereits vor geraumer Zeit stattgefunden haben muss, war das Ergebnis der Behandlung durch Antibiotika zweifelhaft.
Auίerdem konnte er nicht lδnger beim Tierarzt bleiben. Also musste der arme Frankie hinter dem Palladium an eine Kette mit Laufschiene gebunden werden, um seine Therapie fort zu fόhren. Einsamkeit war wohl das letzte was er in diesem Stadium brauchte, selbst die tδglichen Spaziergδnge konnten ihn nicht aufheitern oder zum Essen animieren. Aber seine Dankbarkeit funkelte aus jeder Pore seines geschundenen Kφrpers, der, obwohl zwar neue Haare nachgewachsen waren, in der Zwischenzeit kein Gramm an Gewicht zugenommen hatte.
Aber Frankie’s Augen strahlten mit der Sonne um die Wette – wir mussten diesen Kampf einfach gewinnen.
10 Tagen spδter wieder ein neuer Bluttest: Verdacht auf Leishmania. Ein vernichtendes Ergebnis! Die Behandlung ist sehr strapaziφse fόr den Organismus und bei einem allgemein demolierten gesundheitlichen Zustand wie bei Frankie oft toetlich. Mit Beginn der Behandlung schwand das bisschen Energie, was er sich anerkaempft hatte, langsam aber sicher wieder dahin, bis zu dem Punkt wo es nur noch eine Quδlerei war. Die letzten Tage seines sicher sehr traurigen Lebens verbrachte er bei mir, da es sehr schwer fόr mich war, ihn gehen zu lassen! Und als der Tag kam und Fankie zum letzen mal auf dem Operationstisch lag, wedelte sein Schwanz unaufhφrlich.
Bumm….Bumm……Bumm………Bumm………….Bumm……………..Bumm…………………Bumm………Bumm……
Bis zu seinem letzten Atemzug war seine Liebe fόr die Kreatur Mensch, die ihn sein ganzes Leben lang gequδlt hat, ungebrochen. Ich habe noch nie in meinem Leben und werde auch nie wieder in meinem Leben so einen liebevollen und dankbaren Vierbeiner wie Frankie kennen lernen.
Es war mir eine Ehre !!! Frankie hat nun zusammen mit meinen verstorbenen Hunden unter einem Mandelbaum einen wόrdigen und friedvollen Ruheplatz gefunden, aber in meinem Herzen wird er immer lebendig bleiben.
Mykonos September / Oktober 2008
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